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Pflegetagebuch: Der Alltag einer Pflegekraft

Manchmal läuft es eben nicht so. Wie Silvia damit umgeht, könnt ihr jetzt im Pflegetagebuch nachlesen.

Liebes Tagebuch, 

 

sorry, dass ich in letzter Zeit so wenig Zeit für dich hatte. Meine Tage sind aktuell so dermaßen voll mit Arbeit. Seit Ende November bin ich auf der Demenzstation des Seniorenheims in Herzogenrath. Da ist ziemlich viel zu tun – Pflege der Bewohner*innen, Organisation der Hauswirtschaft und und und. Trotzdem macht mir die Arbeit immer noch so unglaublich viel Spaß. Der Zusammenhalt im Team, die Arbeit mit den Kolleg*innen und natürlich die Zufriedenheit der Bewohner*innen wiegt das alles wirklich auf.

 

Dazu kommt, dass ich Anfang Juli meine Prüfung habe und noch ordentlich büffeln muss, wenn ich nicht gerade arbeite. Was die Prüfungsvorbereitung angeht, fühle ich mich auch von Tag zu Tag besser. Mir fehlt aber leider noch ein*e Anleiter*in, der mich begleitet, aber da findet sich schon eine Lösung – ich bleibe wie immer optimistisch! 

 

Deswegen nutze ich jeden freien Moment, den ich habe. Das muss einfach sein und tut mir auch richtig gut. Dann schnappe ich mir meine beiden Hunde nach der Arbeit und gehe raus in die Natur oder mit Freunden tanzen – so kriege ich den Kopf am besten frei. Und wenn es mal schnell gehen soll mit Stress abbauen, wirkt Musik doch immer noch Wunder! 

 

Aber ich sag wie es ist: Wenn alles nächsten Monat rum ist, mache ich drei Kreuze. Zum Glück ist heute auch schon Donnerstag. Das Wochenende naht und ich hab ein paar Tage für mich und meine Liebsten. ❤️